Klassische Massage als Wellness- und Sportmassage

Die klassische Massage als Wellness- oder Sportmassage hilft bei zahlreichen körperlichen und psychischen Gesundheitsbeschwerden. Sie entspannt, fördert die Durchblutung, lockert das Gewebe und stimuliert den Organismus. Die Wellnessmassage ist optimal, um vom Alltag abschalten zu können und sich zu entspannen. Die Sportmassage dient gezielt der Lockerung und Vorbereitung des Körpers auf eine anstehende Leistung. Aber auch für die Regeneration nach dem Sporteinsatz kann die Sportmassage Wunder wirken. 

Was ist die Klassische Massage als Wellness- und Sportmassage? Und wie funktioniert sie?

Bei der klassischen Massage handelt es sich um unterschiedliche Grifftechniken, die Masseure anwenden, um die Vitalität ihrer Patienten zu steigern. Massagetechniken setzen sich aus streichen, kneten und vibrieren zusammen. Sowohl die Muskulatur, als auch die oberen Haut- und Gewebeschichten profitieren von einer intensiven Stimulation. Klassische Massagen verleihen dem Körper nicht nur Vitalität und Kraft, sondern lindern effektiv Gewebeschmerzen. Die unterschiedlichen Techniken begünstigen den Abtransport der Wechselprodukte, welche die Muskulatur verhärten. Darüber hinaus sorgt die klassische Massage für eine bessere Sauerstoffzufuhr der Muskulatur. Dadurch profitieren Personen, die sich regelmäßig eine Massage gönnen, von einer verbesserten Durchblutung. Außerdem regen sie auf diese Weise ihren Stoffwechsel an. Zudem lockern, dehnen und entspannen diese Individuen ihre gesamte Muskulatur.

Diese Art der Massage verordnen Ärzte ihren Patienten, die unter Beschwerden leiden, bei welchen diese Therapieform Abhilfe schaffen kann. Personen, die unter verschiedenen Erkrankungen ihres Bewegungsapparates leiden, benötigen eine Behandlung. Sie helfen dabei ihrer Muskulatur, sich effektiv zu entspannen. Schmerzhafte Verspannungen lösen erfahrene Masseure mit den richtigen Griff- und Knettechniken. Diejenigen, die unter einseitigen Belastungen in ihrem Berufsleben leiden, können ebenso von entspannenden Massagen profitieren. Ferner eignet sich die traditionelle Massage zur Nachbehandlung von schmerzhaften Muskelverletzungen.

Dank der klassischen Behandlungsform bereiten Betroffene ihre Muskeln auf bevorstehende, physiotherapeutische Methoden vor. Sportler gönnen sich ebenso regelmäßig eine Massage. Sie fungiert als effektive Vor- oder Nachbereitung ihres Trainings. Darüber hinaus stellt die traditionelle Behandlungsmassage eine prophylaktische Methode für Berufe, die Haltungsschäden verursachen, dar.

Ärzte geben bei Personen, die unter verschiedenen Beschwerden leiden eine durchschnittliche Behandlungsdauer vor. Dabei hängt diese von dem Schwergrad der Leiden ab. Dennoch stimmen sie sich mit den zuständigen Krankenkassen ab. Allerdings erlauben die Versicherungsträger in der Regel eine kurze Behandlungszeit, die sich auf 15 Minuten beläuft. In dieser Viertelstunde sind ebenso die notwendige Dokumentation sowie Behandlungsnachbereitung enthalten.

Ganzkörpermassage – eine absolute Wohlfühlbehandlung

Im Gegensatz zu der traditionellen Behandlungsform fungiert die Ganzkörpermassage als eine Wohlfühlbehandlung. Hierbei erfahren Beine, Füße, Arme, Hände, Schultern, Rücken sowie der Nacken eine wahre Wohlfühlstimulation. Außerdem verwöhnen die Therapeuten auch das Gesicht, den Bauch sowie die Brust. Ganzkörpermassagen stellen eine tiefe, seelische und körperliche Art der Entspannung dar. In der Regel handelt es sich bei dieser Verwöhnbehandlung in den seltensten Fällen um eine medizinische Verordnung. Allerdings hilft sie bei Verspannungen, andauernden Kopfschmerzen, Blockaden und einer Migräne weiter.

Diese segmentweise Entspannung des Körpers führt zu einer mechanischen Verbesserung der Gelenke. Muskeln, die verspannt sind oder Schmerzen, werden lockerer. Außerdem erfolgt eine Anregung des Lymphflusses. Auch der Energiehaushalt kehrt in sein natürliches Gleichgewicht zurück. Ganzkörpermassagen werden als anregende und entspannende Maßnahme angewendet. Ihre Dauer beläuft sich auf 60 Minuten.

Kopf-, Nacken- und Schultermassagen

Neben der traditionellen Massage existiert auch die Möglichkeit einer Teilkörpermassage. Sie bietet sich für den Nacken-, Kopf- und Schulterbereich an. Diese stimuliert die Durchblutung der Gesichts- und Kopfhaut. Außerdem kräftigt sie nicht nur Gefäße, sondern auch Sinnesorgane und Nerven. Darüber hinaus fördert die Teilmassage das allgemeine Wohlbefinden. Migräne und Kopfschmerzen können gelindert werden. Diese spezielle Art der Behandlung beginnt in der Regel im Schulter- und Nackenbereich. Dabei streichen die erfahrenen Therapeuten sanft die vorhandenen Blockaden aus. Dadurch lösen sich Verspannungen. Außerdem fördern die Fachkräfte dadurch die Konzentrationsfähigkeit. Sie bringen den Betroffenen ihre Energie zurück. Übermüdung, Überforderung sowie Erschöpfung werden effektiv bekämpft.

Fussreflexzonenmassage

Bei der Fussreflexzonenmassage handelt es sich um eine spezielle Massagetechnik, die sich auf die Füsse konzentriert. Diese stehen in einer lebhaften Wechselwirkung mit dem ganzen Körper und sämtliche Körperstrukturen und Organe können über die Reflexzonen an den Füssen angesprochen werden. Mehr zur Fussreflexzonenmassage erfahren Sie hier.

Zeit für Ihre Massage

Die Wellnessmassage

Eine Wellnessmassage verfolgt im Gegensatz zur medizinischen Massage weitere Ziele. Selbstverständlich lockert auch diese Behandlungsform das Gewebe und die Muskulatur. Verspannungen lösen, gehört ebenso zu den Aufgaben der Wohlfühltherapie. Dank der Griff-, Knet- und Streichtechniken fördert desgleichen die Wellnessmassage die Durchblutung.

Allerdings erreicht die Wellnessmassage noch anderweitige Ergebnisse im Hinblick auf das allgemeine Wohlbefinden der Patienten. Sie fungiert als ganzheitliche Entspannungstherapie. Diese Therapieform betrachtet Körper und Geist als eine ganzheitliche Einheit. Deshalb eignet sich eine Wellnessmassage hervorragend für Personen, die sich ausgelaugt fühlen. Die heutige schnelllebige Welt sowie die permanente Informationszufuhr belasten das Gehirn. Es kann diese Unmenge an Mitteilungen nicht verarbeiten. Stress und Burnouts sind das Resultat. Sie beginnen im Kopf und weiten sich anschließend auf den Körper und die Muskulatur aus. Zahlreiche Menschen sind sich nicht darüber im Klaren, dass ihre Rückenschmerzen möglicherweise eines psychischen Ursprungs sind. Deshalb schafft die Wellnesstherapie in vielerlei Hinsicht Abhilfe, da sie sowohl seelische als auch körperliche Beschwerden in Angriff nimmt.

Das Ziel der Therapeuten besteht darin, bei ihren Patienten einen Wohlfühlmoment mit einem echten Mehrwert zu erzeugen. Besucher genießen diese qualitative Auszeit und entspannen sich dabei vollkommen. Sie schließen die Augen und tauchen in eine andere Welt ab. Diese ist frei von jeglichen Ablenkungen wie sozialen Medien oder dem Smartphone. Gesundheitsexperten haben festgestellt, dass Burnouts sowie weitere psychisch bedingte Krankheiten ihren Ursprung in einer seltenen Auszeit haben. Eine große Mehrheit nimmt sich weder bewusst noch unbewusst eine ganze Stunde Zeit für sich. Dank der modernen Technologie glauben zahlreiche Menschen, für ihre Mitmenschen stets erreichbar sein zu müssen. Sie antworten auf Nachrichten innerhalb von Minuten. Jeder Piepston des Smartphones lässt die heutige Generation sofort zum Mobiltelefon greifen. An dieser Stelle schafft die Wellnessmassage Abhilfe. Während dieser Behandlung verzichten Besucher bewusst auf jegliche Ablenkungen wie Smartphone, Internet oder Zeitung. Stattdessen schließen sie die Augen und gehen in sich. Forscher sprechen bei dieser Therapieform von einer speziellen Art der Meditation. Eine 60-minütige Wellnessmassage ist optimal, um abzuschalten und sich entspannen zu können.

Psychologische Coaches legen ihren Patienten nahe, einen größeren Wert auf die Selbstfürsorge und Selbstliebe zu legen. Deshalb lohnt sich eine regelmäßige Inanspruchnahme dieses Wohlfühlrituals. Sowohl gestresste als auch ausgeglichene Personen tanken dabei neue Kraft und Energie. Sie bauen Stress ab, vergessen den Alltag für einen längeren Augenblick und laden ihre Batterien neu auf.

Ziele und Wirkungen der Sportmassage

An erster Stelle verfolgt die Sportmassage das Ziel, die sportliche Leistung der körperlich aktiven Personen zu steigern. Sportmassagen stellen eine kraftvolle Massageform dar. Hierbei massieren die Therapeuten die Muskeln gezielt, welche die Sportler während ihres Trainings stark beanspruchen. Im Mittelpunkt der Behandlung der Sportmassage steht das Lösen von Verhärtungen und Verspannungen. Masseure kneten, reiben und streichen diese gekonnt aus. Allerdings empfinden manche Sportler bei dieser Therapieform einen gewissen Schmerz. Deshalb klopfen, dehnen und schütteln Therapeuten die beanspruchten Körperpartien.

Sportmassagen am Ende eines Trainings dienen dazu, um die Durchblutung zu stimulieren. Ferner entspannen sie die Muskeln. Auf diese Weise verkürzt sich die Regenerationszeit um ein Vielfaches. Darüber hinaus verringert sich die Wahrscheinlichkeit eines schmerzhaften Muskelkaters. Überbeanspruchte Muskeln erholen sich zudem deutlich schneller. Verletzungen heilen wesentlich früher ab. Außerdem stimulieren die Therapeuten mit der Sportmassage auch die unterforderte Muskulatur. Auf diese Weise helfen sie Sportlern, ihre Leistung effektiv zu steigern.

Geschichte und Herkunft der Massage

Der Massagebegriff hat seinen Ursprung in der griechischen Sprache und stammt von dem Wort massein ab. Die deutsche Übersetzung lautet kneten. Des Weiteren genießt diese Behandlungsform den Ruf der ältesten physiotherapeutischen Maßnahme gegen Verspannungen sowie Schmerzen. Die Herkunft lässt sich nicht genau nennen. Den Ursprung der Massagebehandlung könnten sowohl China als auch Ägypten gleichermaßen darstellen. Schließlich waren diese Nationen seit jeher bemüht, die Gesundheit des Menschen auf eine sanfte und natürliche Art zu fördern. In Europa hingegen haben Forscher die ersten Aufzeichnungen dieser beliebten, physiotherapeutischen Maßnahme bei schriftlichen Zeugnissen des griechischen Arztes Hippokrates (460 – 375 v. Chr.) entdeckt.

Typische Fälle, in welche die klassische Massage häufig Anwendung findet

Chronische Muskelschmerzen, Verspannungen, eine schlechte Durchblutung sowie eine mangelnde Konzentrationsfähigkeit gehören zu den typischen Fällen, in welchen die klassische Massageform Anwendung findet. Allerdings kann diese Therapiemaßnahme auch bei Personen, die unter einem Burnout leiden, angewendet werden. Schmerzende Verhärtungen lockern sich ebenso nach und nach mit regelmäßigen Massagesitzungen.

Ausschlussgründe und Kontraindikationen

Es existieren jedoch zahlreiche Fälle, in welchen die traditionelle Massageform nicht zum Einsatz kommen sollte. Deshalb stellen verantwortungsbewusste Masseure ihren Patienten einige Fragen, ehe sie mit der Therapie beginnen.

Bei frischen Verletzungen und Fleischwunden sollte keine Massagebehandlung stattfinden, da diese die Durchblutung anregt. Im Falle einer frischen Verletzung könnte das fatale Folgen haben. Quetschungen oder frische Muskelrisse benötigen ebenso Ruhe und definitiv kein Kneten, Reiben oder Ausstreichen. Knochenverletzungen gehören ebenso zu den Kontraindikationen, die gegen diese intensive Therapieform sprechen. Darüber hinaus sollten sich Personen, deren Narben frisch sind, davor hüten einen Massagesalon aufzusuchen. Auch diejenigen, die unter akuten Thrombosen oder Venenentzündungen leiden, benötigen keineswegs einen Massagetherapie.

Starke Ekzeme sprechen ebenso nicht für die klassische Massagebehandlung. Personen, die unter Blutgerinnungsstörungen leiden, dürfen desgleichen keine Massagesitzungen in Anspruch nehmen. Schließlich würden diese ihre Beschwerden verschlechtern, da sie die Durchblutung anregen. Risikoschwangere sollten zumindest während ihrer Schwangerschaft den Besuch eines Massagesalons unterlassen, um weder sich noch ihrem ungeborenen Baby einen Schaden zuzufügen.

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